Alexandra-Sophia Stiftung e.V. Deutscher Opferschutzbund Djerba e.V. Hannah-Stiftung gegen sexuelle Gewalt Leben ohne Dich e.V.

 

 

Deutsche Allianz Kapitalverbrechen

 

 

Unter den Menschen, die sich in der Deutschen Allianz Kapitalverbrechen versammelt haben finden sich u.a. (alphabetisch):

 

 

Sandra Ehlert: Sandra, eine Versicherungsfachwirtin, wollte von ihrem sich merkwürdig betragenden Ehemann, einem Wirtschaftinformatiker, trennen und rief ihre Schwiegermutter an, um mit ihren beiden kleinen Söhnen (Jan-Erik, 4, und Julius, 2 Jahre alt) zu ihr zu fahren. Während des Telefonats ging der ehemalige Offizier der NVA in die Küche, nahm ein Filetiermesser, betrat das Kinderzimmer von Jan-Erik, sagte „Jan-Erik, wir gehen jetzt“ und stach seinem Sohn die Klinge bis zum Wirbel in den Hals. Danach ging er in das Zimmer von Julius und schnitt auch ihm die Kehle durch. Die Mutter fand ihre Kinder am Ende des Telefonats in ihren Betten auf. Gerade noch in einem Haus voller Kinderlachen, nimmt der Mann ihr die Kinder und die Polizei danach den Mann mit. Sie bleibt in einem leeren Leben zurück. Sandra Ehlert hat gemeinsam mit der Deutschen Allianz Kapitalverbrechen e.V. die Jan-Erik und Julius gUG (haftungsbeschränkt) gegründet.

 

Michael Esper: Michael und sein Sohn Adrian besuchen eine alte Synagoge auf der Insel Djerba. Der Kleine will unbedingt auch eine Kippa auf dem Kopf tragen. Ganz wie die Großen. Michael und sein dreijähriger Sohn gehen also zum Eingang zurück um eine Kippa zu erbitten. In diesem Augenblick sprengt sich vor der Synagoge ein mit Flüssiggas beladener Tanklastzug in die Luft. Als Michael wieder auf die Füße kommt sieht er Adrian lichterloh brennend mit ausgestreckten Armen im Eingang stehen. Die Eltern löschen die Flammen, reissen ihrem Kind die brennende Kleidung vom Leib. Zu spät. Adrian ist bereits großflächig verbrannt. Bei dem Anschlag sterben 21 Menschen, darunter 14 Deutsche. Adrian, heute zehn Jahre alt, konnte gerettet werden. Er meistert sein Leben trotz der entstellenden Verletzungen. Michael Esper ist der Vorsitzende des Deutschen Opferschutzbund Djerba e.V.

 

Heike Frey. Die Ladeninhaberin Heike Frey fuhr mit ihrem Mann, nachdem sie ihren Laden geschlossen hatte, zu ihren Eltern um den dreijährigen Sohn Leon abzuholen. Gerade die Türe geöffnet, trat ein mit einer Pistole bewaffneter Mann hinter einer Hecke hervor und begann sofort zu schießen. Ihr Mann warf sich tödlich getroffen auf Heike, die ihrerseits von vier Kugeln getroffen wurde. Leon kam wenige Sekunden später in den Flur gelaufen und drehte sich um "Opa! Papa Mama hingefallen. Alles nass!". Erstaunlich war in der Folge, wie sich die zuständige Berufsgenossenschaft, die zuständige Krankenkasse und das zuständige Versorgungsamt gegenseitig von einer adäquaten Versorgung der Familie abhielten.

 

Familie Klammer: Christian und Renate Klammer sind die Eltern von Melanie Dombrowski. Am Ostermontag 2002 wird zwischen 17.00 und 21.00 Uhr die Spielothek in Adelebsen nahe Göttingen überfallen. Die 25-jährige Aufsicht Melanie wird mit einem Feuerlöscher und einer gedrechselten Holzstange, die aus dem Tresen rausgerissen wird, erschlagen. Ihre Arme und Beine sind mit Klebeband verschnürt und ihr Körper weist zahllose Messerstiche auf, als sie gegen 21.00 Uhr tot aufgefunden wird. Die Beute: ca. 800 Euro. Der Täter, dem ausser der Mord an Melanie in Adelebsen auch ein Mordversuch in Niewpoort (Belgien), bei dem das Opfer mit achtzehn Messerstichen lebensgefährlich verletzt wird, und zu alledem ein blutiger Raubüberfall in Göttingen nachgewiesen werden kann, wird am 29. April 2002 auf der Flucht in Paris festgenommen und schließlich nach Deutschland ausgeliefert. Nach 20 Prozesstagen wird der Mörder, ein 24-jähriger Libanese, zu lebenslanger Haft verurteilt - ohne besondere Schwere der Schuld. Sobald er diese Strafe verbüsst hat, wird er in Belgien eine dreissigjährige Haftstrafe antreten. Renate und Christian Klammer sind Gründungsmitglieder der Deutschen Allianz Kapitalverbrechen.

 

Andreas Noack: Andreas Noack ist der Vater der sechsjährigen Alexandra Sophia.
 
5.10. Alexandra verschwindet auf dem Weg zu ihrer Kindertagesstätte.
6.10. Einsatzkräfte beginnen mit Suchaktionen rund um Bonlanden nahe Stuttgart.
10.10. Die Soko Alexandra erhält einen anonymen Brief des Täters. Ein Ablenkungsmanöver.
18.10. Die Polizei lässt den Hausmüll in Bonlanden durchsuchen.
3.11. Der Fall Alexandra bei "Aktenzeichen XY...ungelöst". Kein Fahndungserfolg.
1.12. Erschütternder Hilferuf der Eltern im ZDF an den Mörder:
        "Wir möchten unsere Alex wenigstens beerdigen dürfen." Keine Reaktion.
14.1. Der Mörder führt die Soko zum Versteck der toten Alexandra auf dem Waldfriedhof Leinfelden.

 

Maria Rimbach: Maria Rimbach ist die Mutter der ermordeten Heike Rimbach. Familie Rimbach zog aus Bad Harzburg in einen alten Gutshof in Lüttgenrode. Zusammen mit ihren beiden jüngeren Brüdern und ihren Eltern lebt die 19jährige Heike Rimbach hier. Am 27. August 1995 sieht Heike abends mit einem ihrer Brüder fern und geht dann zu Bett. Den nächsten Tag hat die Auszubildende frei. Die Familie verlässt frühmorgens das Haus, ohne sie zu wecken. Als sie Heike bei ihrer Heimkehr nicht finden können, suchen sie nach ihr. Am nächsten Morgen findet der Vater seine Tochter tot im Heuschober. Sie wurde erschlagen, erstochen und dann aufgehängt. Im Zimmer von Heike finden sich Spuren eines Kampfes, der Täter ging äußerst brutal vor. Die Polizei geht davon aus, dass Mörder und Opfer sich kannten. Der Täter verfügte über Ortskenntnisse und muss gewusst haben, dass Heike an diesem Tag alleine zu Hause war. Heikes Mörder wurde im September 2009 nach 14 Jahren ermittelt.

 

Anja Schulze wurde im Beisein ihrer Kinder von ihrem ehemaligen Lebensgefährten attackiert und mit 34 Messerstichen niedergestochen. Nachdem sie aus dem Koma erwachte begann, neben der langsamen Heilung der schweren Verletzungen, eine weitere Leidenszeit. Aufgrund der Verletzungen ihrer Hände konnte sie dem eingeschalteten Anwalt keinen Antrag zur Beiordnung, keinen Antrag auf Hilfe nach dem OEG, und keinen Antrag auf vorläufige Sozialhilfe unterschreiben. Auch die Unterschrift des Vaters wurde abgelehnt, da sie ihm keine Vollmacht unterschrieben hätte (?!) - und auch nicht unterschreiben konnte. Kurz vor der Entmündigung wurde ein Richter auf die unglückliche Situation aufmerksam und sprach ein Machtwort. In den folgenden Jahren folgte Gutachten auf Gutachten. Binnen weniger Jahre wurde sie 13 Mal von Gutachtern, Amtsärzten und Rechtmedizinern untersucht. Das zuständige Gericht bezweifelte erst die Anzahl der Stichverletzungen und dann, nach deren Bestätigung, die Tiefe der Stichverletzungen. Es folgten Jahre der Beweisführung der erheblichen Verletzungen und, schließlich, deren Anerkennung nach dem Opferentschädigungsgesetz (OEG). In einer grausamen Wendung des Schicksals wurde Anja Schulze von einer Krankengymnastin in Norddeutschland behandelt, deren achtjähriger Sohn wenig später entführt, missbraucht und getötet wurde. Anja Schulze ist die zweite Vorsitzende des Deutschen Allianz Kapitalverbrechen.

 

Bert Simon: Dem damals 36-jährigen Leiter einer Hilfsorganisation wurde 2006 von einer Stalkerin ein Hammer in den Hinterkopf geschlagen. Danach stach die Täterin auf den schwer Verletzten mit einem 25 Zentimeter langen Fleischermesser ein. Die Täterin wurde in erster Instanz wegen versuchten Mordes zu acht Jahren Gefängnis verurteilt. Da die Täterin unter einer unheilbaren Krankheit leidet wurde das Strafmaß vom Bundesgerichtshof gerügt und das Urteil aufgehoben. In einem zweiten Urteil wurde die Täterin erneut wegen versuchten Mordes verurteilt. Das nachgebesserte Strafmaß: Vier Jahre Haft. Bert Simon ist Gründungsmitglied und Vorstandsvorsitzender der Deutschen Allianz Kapitalverbrechen.

 

Cino Cüneyt Sovuksu: Dem Manager wurde im Herbst 2007 von einem psychotischen Nachbarn durch Stiche auf dem Weg zur Arbeit mit einem Kampfmesser in Hannover die Bauchschlagader eröffnet, sowie Leber und Herzbeutel angeschnitten. Sein Täter sitzt heute in der forensischen Psychatrie ein. Der Prozess wurde nach erfolgreicher Revision vor dem Bundesgerichtshof im November 2008 neu aufgerollt, das Urteil blieb das Gleiche: Der Täter wurde erneut als gefährlich für die Allgemeinheit befunden und in einer psychatrischen Anstalt untergebracht. Die Sicherungsverwahrung wurde ausgesprochen. Cüneyt Sovuksu ist Gründungs- und Vorstandsmitglied der Deutschen Allianz Kapitalverbrechen.

 

Jürgen Tragelehn: Jürgen Tragelehn ist Vater des 20-jährigen Auszubildenden Thorsten Tragelehn, der 1999 auf einem Fest im hessischen Lohfelden versuchte einen Streit zu schlichten. Dabei wurde er von einem 16-jährigen auf der Stelle erstochen. Der Täter wurde zu sieben Jahre Jugendhaft verurteilt. Ein weiterer, erwachsender Mittäter, setzte sich während des Verfahrens in die Türkei ab und ist bis heute nicht bestraft.

 

Maryon und Günter Vollrath: Laut österreichischem Polizeibericht ist der 25-Jährige, in Österreich arbeitende Deutsche Raven Vollrath an Heiligabend 2005 um 5.00 Uhr früh bei minus 11 Grad in Unterhose und auf Socken zwei Kilometer durch den Schnee gelaufen, um sich unter einer Brücke schlafen zu legen. Dort sei er dann erfroren. Seine Eltern Maryon (55) und Günter Vollrath (57) wollten sich mit dieser Erklärung zum Tode ihres Sohnes nicht zufrieden geben, nachdem dieser zunächst sechs Monate als vermisst galt. Sie ermittelten auf eigene Faust und präsentierten den Ermittlungsbehörden zwei Jahre später ein Geständnis und den mutmaßlichen Täter. Im Indizienprozess vor dem Landgericht Meiningen wurden am exhumierten Leichnahm von Raven drei Stichverletzungen an Brustbein und Rippen festgestellt. Sein Mörder wurde am 18. Dezember 2009 zu acht Jahren Jugendhaft verurteilt. Die Revision des Täters wurde vom Bundesgerichtshof verworfen.

 

Volker Wiedek: Volker Wiedek ist der Vater der am 29.08.2007 auf dem Heimweg vergewaltigten und nach einem mehrstündigen Martyrium erstochenen 14-jährigen Hannah aus Königswinter bei Bonn. Zu Ihrem und dem Gedenken an die erschreckend vielen Missbrauchs- und Vergewaltigungsopfer gründete er die „Hannah-Stiftung gegen sexuelle Gewalt“. Hannahs Mörder wurde zu lebenslanger Haft verurteilt. Die besondere Schwere der Schuld wurde festgestellt. Volker Wiedeck ist Gründungsmitglied der Deutschen Allianz Kapitalverbrechen.

 

 

Kapitalverbrechen, Verbrechen, Mord,  Totschlag, Mordversuch, Attentat, Terroranschlag, versuchter Mord, OEG, Opferentschädigungsgesetz, Mordopfer, Djerba, WTC, Terror, 11. September, 9-11, Mordanschlag, Michelle, Levke, Felix, Opfer, Kindermörder, Gewaltverbrechen, Kapitalverbrechen, Opferentschädigungsgesetz, OEG, Mord, Terroranschlag