Alexandra-Sophia Stiftung e.V. Deutscher Opferschutzbund Djerba e.V. Hannah-Stiftung gegen sexuelle Gewalt Leben ohne Dich e.V.

 

 

12. Dezember 2009:

Unter Leitung des ehemaligen Pressesprechers des regionalen Wiederaufbauteams in Kundus/Afghanistan (PRT), Oberstleutnant a.D. Andreas Timmermann-Levanas, baut die Deutsche Allianz Kapitalverbrechen e.V. die 'Deutsche Kriegsopferfürsorge' (DKOF) auf - zu finden unter www.dkof.de.

Hintergrund: Das Bundesversorgungsgesetz (BVG) greift bei Soldaten mit einer Wehrdienstbeschädigung vollumfänglich. Dies bedeutet in der Folge, dass sich Soldaten und Zivilisten nicht nur Therapeuten und Ämter, sondern auch Sachbearbeiter und Antragsdauer "teilen".

Eine Verbesserung der Versorgung der Wehrdienstbeschädigten ist unmittelbar mit der Verbesserung der Versorgung von Überlebenden und Hinterbliebenen von Verbrechen verknüpft. Zudem vermag die Deutsche Allianz Kapitalverbrechen e.V. keinen Unterschied darin erkennen ob in Deutschland eine Frau mehrfach in den Rücken geschossen wird oder in Afghanistan ein Mann einem 22 Jahre alten Soldaten, der gerade auf dem Markt mit dem örtlichen Schreiner den Preis für Schulbänke verhandeln soll, von hinten in den Kopf schiesst.

 

 

2. November 2009:

Der Verein "Leben ohne Dich e.V." tritt der Deutschen Allianz Kapitalverbrechen (DACH) bei.

"Leben ohne Dich e.V." hat sich über die Jahre als eine der führenden Selbsthilfeorganisationen in der Trauerbegleitung von Eltern und Geschwistern verdient gemacht, die ihr Kind oder Geschwister verloren haben.

Der Verein "Leben ohne Dich e.V." und die "Deutsche Allianz Kapitalverbrechen e.V." haben in der Vergangenheit bereits an einigen Fällen gemeinsam gearbeitet. Die Menge an unterversorgten und dadurch zusätzlich leidenden Menschen ist in beiden Vereinen erschreckend groß, die Ziele daher sehr ähnlich.

Die Deutsche Allianz Kapitalverbrechen e.V. verweist Eltern, die ihre Kinder verloren haben, aus gutem Grunde gerne auf das Angebot von "Leben ohne Dich e.V." hin. Im Gegenzug weist der Verein "Leben ohne Dich e.V." Eltern, deren Kind(er) ermordet wurde(n), auf das Angebot der "Deutschen Allianz Kapitalverbrechen e.V." hin, hier: umfassende Betreuung nach einem Kapitalverbrechen.

Die Deutsche Allianz Kapitalverbrechen (DACH) ist ein Zusammenschluss aus Vereinen, Stiftungen und anderen Organisationen, die sich um Menschen bemühen, die ein Kapitalverbrechen überlebt oder Angehörige daran verloren haben.

Derzeit besteht die Deutsche Allianz Kapitalverbrechen (DACH) aus:

  • Alexandra-Sophia Stiftung e.V., Filderstadt
  • Deutsche Allianz Kapitalverbrechen e.V., Berlin
  • Deutscher Opferschutzbund Djerba e.V., Bergkamen
  • Hannah-Stiftung gegen sexuelle Gewalt, Königswinter
  • Jan-Erik und Julius gUG (haftungsbeschränkt), Berlin
  • Leben ohne Dich e.V., Mülheim an der Ruhr
  • Friedenspädagogisches Institut Berlin, Berlin

Drei weitere Vereine bereiten derzeit einen Beitritt zur Deutschen Allianz Kapitalverbrechen (DACH) vor.

 

 

24. September 2009:

Die Deutsche Allianz Kapitalverbrechen e.V. bereitet die Eröffnung eines eigenen Justiziariats unter der Leitung der Berliner Fachanwältin für Sozialrecht Tanja Wessels, vor.

Frau Wessels hat ihren beruflichen Schwerpunkt auf das soziale Entschädigungsrecht und hier insbesondere das Opferentschädigungsgesetz (OEG) und Bundesversorgungsgesetz (BVG) gelegt. Die Überlebenden und Hinterbliebenen schwerer Verbrechen sind bei Rechtsanwältin Wessels deshalb in dem für sie wichtigsten Bereich, den Umsetzungen ihrer Entschädigungsansprüche gegenüber dem Staat in besten Händen, weil sie mit den Folgen und Nöten schwerster Verbrechen gut vertraut ist und auch die Bedürfnisse im Blick behält, die in fünf oder in zehn Jahren zu erwarten sind. Frau Wessels ist eine sehr ruhige und freundliche Persönlichkeit, die den Mandanten zu Wort kommen lässt.

Link zu Rechtsanwältin Tanja Wessels: www.anwaltskanzlei-wessels.de

 

 

11. September 2009:

Die in der Deutschen Allianz Kapitalverbrechen (Dach) versammelten Organisationen freuen sich über einen weiteren Verbundpartner im Süden.

Nach einem guten und intensiven Gespräch zwischen Bert Simon, Vertreter der Deutschen Allianz Kapitalverbrechen (Dach) und Andreas Noack, Vertreter der Alexandra-Sophia Stiftung e.V., in Berlin, ist die Alexandra-Sophia Stiftung e.V. (www.also-stiftung.de) aus Filderstadt der Deutschen Allianz Kapitalverbrechen als weitere Organisation beigetreten.

Andreas Noack und Bert Simon vereinbarten bei ihrem Treffen vor allem im Einwirken auf die Politik eng zusammen zu arbeiten, denn die Schere zwischen der Versorgung von Opfern und die Verhinderung von Straftaten im vergleich zur Versorgung der Täter und deren Rehabilitation öffnet sich immer weiter.

Hintergrund der Alexandra-Sophia Stiftung e.V.: Am 5. Oktober 2000 wurde die gerade eingeschulte, sechsjährige Alexandra-Sophia Noack in Filderstadt bei Stuttgart gleich am zweiten Schultag entführt. Wie sich erst viel später herausstellte wurde sie sexuell missbraucht und ermordet. Trotz Suche über "Aktenzeichen XY ... ungelöst" und einem weiteren öffentlichen Bitten der Eltern einen Hinweis auf das Versteck ihrer Tochter zu erhalten, gelang es erst 100 Tage später den versteckten Leichnam des Mädchens zu finden. Der Täter wurde ermittelt. Er sitzt seitdem in Haft. Die Familie wurde vom Notfallnachsorgedienst der Deutschen Rotes Kreuzes, der Kirchen und Freunden während dieser schrecklichen Zeit getragen und gut versorgt. Es gab keinen Mangel.

Viel ist seit dem geschehen: Aus diesem schrecklichen Ereignis heraus hat sich ein Initiativkreis gegründet, der sich seit Jahren sehr stark in der Prävention von Sexualstraftaten engagiert und u.a. um die psychosoziale Nachsorge betroffener Kinder und deren Angehörigen kümmert.

Aus der Alexandra-Sophia Stiftung e.V. entstand das mittlerweile bekannte Präventionsprojekt „Kelly-Insel“ (www.kelly-insel.de). Dieses Projekt wird gemeinschaftlich von der Polizeidirektion Esslingen, der Stadtverwaltung Filderstadt, der Alexandra-Sophia Stiftung e.V. und einer Vielzahl von ehrenamtlichen Helfern unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. hc. Lothar Späth durchgeführt. Das Projekt findet sehr großen Zuspruch und Anklang auch über den Landkreis Esslingen hinaus. Bis heute gibt es in Deutschland mehr als 3000 Kelly Inseln.

Kelly-Inseln sind sichere Anlaufstellen in einer Stadt oder Gemeinde. Das Logo in den Türen und Schaufenstern von Geschäften, kirchlichen und öffentlichen Einrichtungen signalisiert Kindern, dass sie hier Hilfe bei großen oder kleinen Problemen und Zuflucht bekommen können.

Derzeit prüfen drei weitere Organisationen den Beitritt zur Deutschen Allianz Kapitalverbrechen (Dach), die am Ziel festhält bis Mitte 2010 zehn Vereine, Stiftungen und Verbände unter einem gemeinsamen Dach zu versammeln die in der Vergangenheit in ihrer Region ernsthafte und nachhaltige Grundlagenarbeit geleistet haben.

 

 

30. Januar 2009:

Michael Esper wird heute, am Freitag den 30. Januar 2009, von der französischen Justiz gebeten in Paris vor Gericht über den Terroranschlag auf Djerba zu berichten. Am Vormittag des 11. April 2002 wurden beim aus deutscher Sicht tödlichsten Anschlag der Al-Qaida 21 Menschen getötet, darunter 14 Deutsche. Er selbst und sein Sohn, Adrian, erleiden Verbrennungen.

Vier Tage zuvor, am Montag, den 26. Januar 2009, wurde zu einer Anhörung zum Thema "Opferentschädigung bei Terrorakten im Ausland sicherstellen" in den Deutschen Bundestag geladen. Im Antrag zu dieser Anhörung wird der Fall von Adrian detailgetreu geschildert.

„Herr Esper kann gerne als Zuschauer teilnehmen“, so die Auskunft aus Berlin „aber wir werden ihn nicht anhören. Dafür haben wir Experten eingeladen“.

 

Mehr über Adrian und Michael Esper >>> finden Sie hier.

 

 

16. Januar 2009:

Mord an der achtjährigen Kardelen aus Paderborn

Aufgrund zahlreicher Zuschriften gibt die Deutsche Allianz Kapitalverbrechen bekannt:

Die Deutsche Allianz Kapitalverbrechen kann im „Fall Kardelen“ nicht „tätig“ werden. Die Familie des ermordeten Mädchens ist nicht dümmer oder weniger zu respektieren als noch vor wenigen Tagen, sie ist nur deutlich trauriger.

Türkischstämmige Familien sind meist auf guten, traditionellen Sozialstrukturen begründet und verfügen im Allgemeinen über grossen familiären Rückhalt und dadurch über erhebliche Kraft und Unterstützung und Ressourcen.

Die betroffene Familie wird, wie eine zunehmende Anzahl von Familien getöteter Kinder, zu ihrer Zeit auf das Angebot der Deutsche Allianz Kapitalverbrechen hingewiesen werden und sich, wenn sie das wollen, zu anderen Eltern gesellen, deren Kinder getötet wurden und die zu ihrer Zeit Teil der Deutschen Allianz Kapitalverbrechen geworden sind.

Bis dahin wollen wir die Strukturen in Deutschland dahingehend auszubauen, damit Familien, die in Vergangenheit und Zukunft in diese schreckliche Situation kommen, professionell versorgt werden können.

Die Deutsche Allianz Kapitalverbrechen möchte gerne abschliessend auch zum Ausdruck bringen, dass das Töten eines Menschen immer grausam, ungerecht und mit lebenslangen Schmerzen für die betroffene Familie verbunden ist - egal ob ein Mensch mit acht oder achtundzwanzig oder achtzig Jahren ermordet wird.

Dass die Öffentlichkeit ihren Schmerz nun mitteilen möchte ist gut. Allerdings ist der Schmerz der Öffentlichkeit befristet, der Schmerz der Familien ist dies jedoch nicht.

 

 

15. Dezember 2008: Der Deutsche Zentralrat der Juden antwortet.

Die Präsidentin des Zentralrates der Juden in Deutschland, Frau Charlotte Knobloch, hat unserem Anschreiben persönlich geantwortet. Sie grüßt uns und schätzt unser Engagement in hohem Maße. Über den Holocaust schreibt sie, dass er "eine Ansammlung eiskalter und vor allem ungesühnter Morde unschuldiger Menschenseelen darstellt". Dies war der Wortlaut, den wir an sie gerichtet hatten. Sie hat diese Kernaussage aufgegriffen und in ihrer Antwort verwendet. Das ehrt uns sehr. Frau Knobloch schreibt, dass wir ihr damit aus dem Herzen sprechen.

Ihr Schreiben berührt uns alle tief, da wir uns den Ermordeten, Überlebenden und Hinterbliebenen verbunden fühlen. Wir wissen, wie grauenhaft ein Mord ist, der ungesühnt bleibt weil der Täter nicht gefunden werden kann. Noch fürchterlicher ist es, wenn die oder der Ermordete nicht gefunden werden kann. Darin liegt der ganz große und vielleicht nur für uns fühlbare Schrecken des Holocaust: Es handelt sich nicht bloß um den Mord an einem ganzen Volk, sondern zudem um die tatsächliche Auflösung der Menschen. Dieser Teil der Tat beraubt die Hinterbliebenen bis heute und auch in Zukunft ihrer Toten. Die Gräber bleiben leer und damit die Trauer unvollendet.

Wir wissen, wie schwer der Alltag ist wenn ein großer Teil der Lebensenergie durch ein Loch abfliesst, das durch willkürliche Gewalt gerissen wurde. In der Tat ist die Erinnerung an die Shoah eines der Ziele unserer Arbeit: Sie muss für die Gegenwart und unsere Zukunft ein Zeichen gegen Gewalt, Macht, Willkür und brutalen Mord setzen.

 

 

11. Dezember 2008: Aus Spass wird ernst. Basketballspieler machen mobil.

Tipp: Die Telekom Baskets haben eine Initiative gestartet, um die wichtige Hannah-Stiftung zu unterstützen. Viel mehr über diese hervorragende Sache finden Sie hier:

>>> http://www.telekom-baskets.de/2009/hannah/hannah.htm

Das ist definitiv sehens-, lesens und liebenswert!

 

 

8. Dezember 2008: Vom FOCUS und der Angst.

von Bert Simon

Viele von Ihnen besuchen uns heute zum ersten Mal. Und wir finden es toll, dass das so ist. Und weil wir gerne mit offenen Karten spielen, gestehen wir Ihnen: Wir haben Angst. Angst vor Ihnen. Vor den Medien. Vor unserem Schatten sowieso.

Wer ein kleines Verbrechen erlebt hat, der kennt diese Angst, die einem den Bauch flau werden lässt. Und wenn Sie ein ganz grosses Verbrechen überleben, dann ist genau diese Angst riesengross. Aber dann ist da noch etwas anderes. Es ist eine Angst davor, in eine Schublade gesteckt zu werden, auf der "Öpferchen" steht. Jahrzehnte lang wurde das Bild des "armen Opfers" geprägt. Des Öpferchens. Das am Boden liegt. Und wenn diese Opfer aufstehen, dann sieht man sie ganz wild und emotional in den Fernsehsendern.

Liebe Besucher. Das ist nicht so. Wir sind nicht so. Wir sind sehr kühl. Schauen Sie sich mein Gespräch mit Johannes B. Kerner an - das war etwas mehr als ein Jahr nach dem an mir verübten Mordversuch und acht Monate nach dem Tod meiner Verlobten (sie starb während ich im Krankenhaus lag).

Wenn wir Ihnen etwas mitgeben dürften, dann ist es das:

Überlebende und Hinterbliebene sind enorm stark. Wir sind so stark, dass wir unser Blut zusammenmoppen und dann unser Leben weiter leben. Unser Leben wird nie mehr so voller Vertrauen in das Gute dieser Welt sein wie es einmal gewesen ist. Aber wir alle setzen alles daran um unser Leben nicht im Schatten der Tat zu verbringen. Nur wenn wir weitergehen, immer weiter, dann werden wir den Ende dieses Schattens erreichen und zurück ins Licht treten. Da wo Sie sind. Da wo wir alle hingehören.

 

 

 

1. Dezember 2008: Versorgung nach Kapitalverbrechen und der OEG-Chat.

Kaum ein Land hat eine bessere Versorgungsgrundlage als der Sozialstaat Deutschland. Tragisch ist allerdings, dass die Versorgung der betroffenen Familien oft nicht nur schlecht ist, sondern meist überhaupt nicht stattfindet. **)

Dies liegt vor allem an der Dezentralisierung der Versorgungsstrukturen und an einer generellen Fehleinschätzung der Notlagen in der sich die Betroffenen wiederfinden. Den Sachbearbeitern und deren Dienstaufsicht fehlt schlicht ein geeigneter Maßstab, um die Größe des Leides der Antragsteller verstehen zu können. Und das kann man ihnen kaum verübeln. Wir selbst haben ja erst gelernt, was ein Kapitalverbrechen bewirkt, als wir selber eines erlebt haben.

Um alle Klarheiten rund ums Thema Versorgung nach Kapitalverbrechen, Opferentschädigungsgesetz, Kriegsopferversorgung usw. zu beseitigen, haben wir einen Chat-Raum eingerichtet, in dem Sie jeden ersten Samstag im Monat ab 20.00 Uhr mit Experten Ihre Versorgungslage und Ihre OEG-Anträge diskutieren können. Welcher Antrag macht Sinn? Und welcher eher nicht? Der nächste OEG-Chat findet am Samstag, den 6. Dezember ab 20.00 Uhr statt.

 

**) Der Weisse Ring hat vorgerechnet, dass im Jahre 2007 6.284.661 Straftaten durch die Polizei aufgenommen wurden, darunter 217.923 Gewalttaten. Nur ca. 10 % der von Gewalt Betroffenen stellten einen OEG-Antrag (23.404). Und von diesen Anträgen wurden bundesweit nur 8.484 anerkannt. Was mit den unversorgt gebliebenen 90 % derjenigen passiert, die einer Gewalttat zum Opfer gefallen sind? Das wird von den Verantwortlichen derzeit noch als unerheblich eingestuft.

>>> Nicht zu glauben? Hier finden Sie die Statistik.

 

 

29. November 2008: Logo-Farbe und ARD.

Haben die nichts anderes zu tun, als sich Gedanken über Logos und Farben zu machen, fragen Sie sich? Klar. :-) Aber wir nutzen jede kleine Gelegenheit, uns nicht mit Mord und Totschlag zu beschäftigen. Und sich kreativen Gedanken zu widmen, das ist eine schöne Abwechslung.

Mittlerweile hat sich ein klarer Gewinner herauskristalisiert: Purpur. Die Farbe der Menschenliebe soll zukünftig hauptsächlich die Farbe unserer Vereinigung sein, unterstützt von Weiss und Silber.

Am Montag, den 1. Dezember 2008 spricht der Vorsitzende der Deutschen Allianz Kapitalverbrechen um 21.45 Uhr im ARD-Politmagazin "Report Mainz" über das Verhalten von Meldeämtern, die Meldedaten bedrohter Personen trotz einer Auskunftssperre weitergeben. Eine Auskunftssperre der Meldedaten wird laut Gesetz nur dann bewilligt und eingerichtet, wenn tatsächlich Leib oder Leben der Antragstellerin oder des Antragstellers gefährdet ist.

Aber... ja, Sie werden es bereits erraten haben, die Daten werden nicht nur lax gehandhabt - sie liegen ab und an völlig offen und für Jedermann abrufbar herum. Grund genug für "Report Mainz" nachzuschauen, warum das so ist.

 

 

27. November 2008: Von der „Stiftung“ zur „Allianz“.

Die Telefonleitungen zwischen Berlin, Bremen, Hannover und Mainz haben in den vergangenen Tagen geglüht. Und so wurde heute beschlossen, unseren Namen kurz vor Eintragung bei Gericht zu verändern - und zwar von der restriktiven Stiftung hin zur Allianz.

Beides mittelalterliche Worte, schafft die Stiftung vor allem etwas, das vormals nicht gewesen ist. Die Allianz hingegen ist ein Verbund gleicher Interessen bereits bestehender Gemeinschaften. Das ist, was wir sind und sein wollen. Wir wollen keine Räder neu erfinden. Unser Wunsch nach fairer, professioneller Behandlung ist bereits formuliert und jetzt schmieden wir Allianzen aus Interessengemeinschaften um diesen Wünschen Gehör zu verschaffen.

Das Wort Allianz stammt übrigens aus dem altfranzösischen („aleier“ = sich verbinden). Altfranzösisch - und gewissermassen klassisch - auch unser Logo, das derzeit im Werden ist: Wir haben uns für eine weisse Lilie auf einem Schild entschieden. Die weisse Lilie steht für Reinheit, Schönheit, Unschuld und Tod, der Schild ist ein Zeichen des Schutzes.

Die Farbe des Schildes? Da zoffen wir uns noch ein wenig drüber. :-) Nachdem Gold, Grau und Schwarz bereits vor der Startlinie verhungert sind, wird das Rennen wohl zwischen Silber und Dunkelpurpur entschieden.